Holzschutz

Seit Anbeginn der Menschheit wurde Holz zum Bauen verwendet und erfreut sich bis heute einer sehr großen Beliebtheit. Holz ist einer der ältesten Baustoffe, noch bevor Stein und Metalle verwendet wurden. Auf einem ca. 2.800 Jahre altem ägyptischen Wandfries wurde die Verarbeitung von mit Holz als Baustoff dargestellt.

Holz ist ein nachwachsender Rohstoff und somit ein Bestandteil des natürlichen Kreislaufes. Für jedes Holz gibt es daher entsprechende Insekten und Pilze, die darauf spezialisiert sind, totes Holz abzubauen und somit die Rohstoffe dem Kreislauf zurückzuführen.

Zum Schutz vor Fäulnis und Insekten wurden die Hölzer bereits 5.000 Jahre vor Christus vor dem Einbau angekohlt. Im Laufe der Jahrhunderte wurde der Holzschutz durch Salze, Öle, Pech oder hoch toxischen Chemikalien erzielt.

Mit dem richtigen Schutz kann Bauholz über mehrere Hunderte Jahre erhalten bleiben. Dagegen kann nicht geschütztes Holz durch eindringende Feuchtigkeit und Insektenbefall die Lebensdauer einer Holzkonstruktion deutlich verkürzt werden. Hiervon sind sowohl Altbauten, wie auch Neubauten betroffen.

In einem Schadensfall ist jedoch Fingerspitzengefühl gefragt. Nicht jedes pilz- oder insektenbefallene Holz ist sofort unrettbar verloren. Es bedarf viel Erfahrung und Wissen, um die Schäden einzuschätzen und einen sicheren und wirtschaftlichen Sanierungsweg zu entwickeln.

Durch eine unzureichende Sanierung oder einen fehlenden Schutz von neuen Bauhölzern können die Schäden wieder auftreten oder neue Schäden entstehen.

Wenn Sie weiterführende Informationen zum Thema Holzschutz benötigen, können Sie mich gern kontaktieren.

Holzschutz Dachstuhl
Historischer Dachstuhl mit Insektenschäden wegen fehlendem Holzschutz
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