Integrated Pest Management (IPM) in Museen, Bibliotheken und Archiven

Schädlinge in Museen, Sammlungen und Archiven stellen eine große Gefahr für die Exponate dar.

In der Regel erfolgen die Kontrollen und präventive Maßnahmen gegen Schädlinge durch die internen Restauratoren und Kuratoren. In den letzten Jahren sind Meldungen über Papierfischchen das Hauptthema der Restauratoren geworden, da durch ihre versteckte Lebensweise und ihre nur geringen Bedürfnisse zum Überleben nahezu jedes Museum trotz modernster Technik befallen wurde.

Da das Monitoring sehr aufwendig und somit zeit- und kostenintensiv ist, werden vermehrt Schädlingsbekämpfer beauftragt, ein umfassendes Integrated Pest Management (IPM) zu etablieren. Materialschädlinge wie Speckkäfer, Textilmotten, Nager, Holzschädlinge und sonstige Insekten sind zwar Bestandteil der Ausbildung der Schädlingsbekämpfer, jedoch nur deren Bekämpfung im privaten Umfeld. Daher erfordert die Bekämpfung von Schädlingen im Umfeld nicht ersetzbarer Exponate besondere Lösungen, die die jeweiligen Umstände voll berücksichtigen und somit jeweils Einzellösungen darstellen müssen. Zum Beispiel ist der Einsatz von klassischen Insektiziden im Museumsumfeld meist nicht möglich ist.

Daher werden ein enormes Fachwissen und langjährige Erfahrung benötigt, um ein allumfassendes IPM zu etablieren und gezielte Bekämpfungsmaßnahmen zu planen. Hierbei sind nicht nur chemische und technische Möglichkeiten mittels Insektiziden und Fallen einzusetzen, sondern auch bauliche und klimatische Faktoren einzubeziehen. Zum Beispiel kann schon eine ideale Lagerung der Exponate den Einsatz von Bioziden deutlich reduzieren oder unnötig machen.

Gern unterstütze ich Sie mit meinem Fachwissen und meiner Erfahrung bei der Etablierung eines IPM-Systems, damit Ihre Exponate bestens geschützt sind.

Neben der Erstellung individueller Monitoringsysteme und Beratungsleistungen sind auch Schulungen und Workshops durchgeführt werden, um sowohl internes Personal, als auch Fremdfirmen

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