Untersuchung Ihrer Hölzer auf Schadstoffe

Wie ist Ihre Wohngesundheit?

Neben der Erfüllung energetischer und bautechnischer Vorgaben bei Aus- und Umbauten ist das Thema Wohngesundheit so wichtig wie nie zuvor. Durch die Verwendung von natürlichen Baustoffen wie Lehmputzen und Holzprodukten soll ein gesundes Wohnumfeld geschaffen werden, frei von schädlichen Substanzen. Hierbei werden häufig die Reliquien aus der Vergangenheit bei der Planung übersehen.

In der Nachkriegszeit wurden zum Schutz der Gebäude vielfach Baustoffe und Schutzmittel eingesetzt, die die Haltbarkeit der Gebäude und Einbauten langfristig sichern sollten. Erst in den darauffolgenden Jahrzehnten wurde jedoch festgestellt, dass die Mittel gesundheitlich bedenklich waren.

Zum Beispiel wurden die früheren Holzschutzmittelwirkstoffe DDT, PCP und Lindan bundesweit zum Teil bis in die 80er Jahre verwendet und sind auch noch heute in den behandelten Hölzern zu finden. Sie können unterschiedliche Reaktionen verursachen, wie z.B. Unwohlsein, Kopfschmerzen, Schlaf- und Konzentrationsstörungen bis hin zu Schädigungen des zentralen Nervensystems oder der Leber. Einige Stoffe können auch krebserregend sein.

Überprüfen Sie daher nicht nur, was neu in hier Haus kommt, sondern lassen sie auch den Bestand überprüfen. Insbesondere dann, wenn vorhandenen Hölzer im Wohnraum sichtbar bleiben sollen.

Arbeitsschutz – Aufgaben des Bauherrn

Oftmals wird leider nicht beachtet, dass die Gefahrstoffverordnung (GefStoffV) eine eindeutige Verpflichtung für das Bauen im Bestand enthält. Diese besagt, dass durch den Bauherrn oder Auftraggeber vor Beginn von Abbruch-, Sanierungs- und Instandhaltungsarbeiten Informationen einzuholen sind, ob Gefahrstoffe in den Bauteilen vorhanden oder zu erwarten sind. Ist dies der Fall, dann können die ausführenden Firmen eine entsprechende Gefährdungsbeurteilung vornehmen und ihre Mitarbeiter entsprechend schützen.

Holzschutzmitteluntersuchung

Zur Überprüfung der verbauten Hölzer auf Holzschutzmittelrückstände biete ich an, entsprechende Proben zu entnehmen. Diese werden anschließend an die Material- und Prüfanstalt Eberswalde zur Untersuchung geschickt. In Abhängigkeit von den Ergebnissen erhalten Sie von mir im Anschluss Hinweise, welche Maßnahmen zum Arbeitsschutz und zur zukünftigen Verwendung erforderlich sind.

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